Unsere Philosophie: „Weil wir es besser machen“

Als Erich Pipa im Jahr 1996 im Main-Kinzig-Kreis sein wegweisendes Programm „Neue Wege in der Sozialpolitik“ startet, formuliert er ein klares Ziel: Die Orientierung hin auf den Ersten Arbeitsmarkt. Im Unterschied zu den üblichen Beschäftigungsgesellschaften will er Langzeitarbeitslose nicht in kommunalen Beschäftigungen „parken“, sondern ihnen ein selbst bestimmtes Leben unabhängig von Sozialhilfe ermöglichen. Die Teilnehmer der verschiedenen Ausbildungs-, Qualifizierungs- und Beschäftigungsmaßnahmen sollen schnell, passgenau und nachhaltig fit gemacht werden für das normale Berufsleben. Ein Kommunales Center für Arbeit darf dabei nur Durchgangsstation sein.

Gesetzliche Vorgaben sind dabei kein Hindernis, der vorhandene Spielraum muss genutzt werden, Entscheidungen sind schnell und im Sinne der Betroffen umzusetzen. Motivation und Vertrauen sind der Antrieb aller Beteiligten. „Wir brauchen ein System, das für jedes gesellschaftliche Problem maßgeschneiderte Hilfen anbietet“, formuliert Landrat Pipa den zentralen Anspruch. Und dieses Ziel ist auf kommunaler Ebene am ehesten zu erreichen.

„Hilfe zur Selbsthilfe und die Befähigung, den Lebensunterhalt selbst zu bestreiten, stehen im Vordergrund aller unserer Bemühungen.“

Zentrale Merkmale des Konzeptes sind seit 1996: Hilfen aus einer Hand, intensive Betreuung, gezielte Vermittlung, individuelle Hilfekonzepte sowie ein flächendeckendes Bündnis im Main-Kinzig-Kreis. Weitere Voraussetzung sind die Mitwirkung der Betroffenen, Offenheit und Motivation. Dann lässt sich auch nahezu unmögliches erreichen.

Der Main-Kinzig-Kreis sorgt für die entsprechenden Rahmenbedingungen, gibt Orientierung und öffnet Türen. „So verstehen wir eine aktive Beschäftigungspolitik“, erklärt Landrat Pipa. Und unser Kommunales Center für Arbeit wird diesen Weg konsequent fortsetzen.