Unsere Erfolge

Wir betreuen tausende Menschen und vermitteln viele von ihnen in eine dauerhafte sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Doch hinter den großen Zahlen stecken immer Einzelschicksale. Auf dieser Seite stellen wir Menschen vor, die trotz teilweise widriger Bedingungen, mit viel Engagement und unserer Unterstützung ihren Traumjob gefunden haben.

Neue Chance als Berufskraftfahrer

Andreas Zintel wagt nach 25 Jahren den Jobwechsel
 

Manchmal ist der gerade Weg eine Sackgasse und nur ein Richtungswechsel bringt Fortschritt. Andreas Zintel ist seit 25 Jahre in der Logistik tätig. Angefangen als einfacher Lagerarbeiter, steigt er zum Lagerleiter auf. Dann verliert der Hanauer seine Stelle und gerät in die Zuständigkeit der Agentur für Arbeit. Als sein Arbeitslosengeld I ausläuft, hat er keine neue Jobperspektive gefunden. Zintel gelangt zum Kommunalen Center für Arbeit (KCA) und bezieht Arbeitslosengeld II. Inzwischen ist er 53 und hat keine Hoffnung mehr, in seinem angestammten Bereich Fuß zu fassen. Doch sein Fallmanager beim KCA erkennt, dass Zintel arbeiten will.

Von der Arbeitslosen zur Arbeitgeberin

Roxana Üngör-Androni schafft Jobchancen


Schlüchtern – der moderne Frisörsalon liegt neben einem großen Supermarkt. Innen herrscht hektische Betriebsamkeit: Aufgeregtes Stimmengewirr, es riecht nach Haarspray und Duftwasser, auf einem roten Sofa stapeln sich Illustrierte. Wer Roxanas Hairlounge betritt, spürt gleich die persönliche Note. Mit Service und Herzblut behauptet sich Inhaberin Roxana Üngör-Androni erfolgreich gegen die Billigkonkurrenz. Schon während ihrer Ausbildung zur Friseurin träumte die damals 19jährige vom eigenen Salon. Einige Jahre später drohte der Traum zu platzen: Sie geriet in die Arbeitslosigkeit und wurde Mutter.

Gummiwaren aus Gelnhausen

Fabrikant kooperiert mit Kommunalen Center für Arbeit
 

Auf dem Gelände in Gelnhausen schmiegen sich Backsteinbauten aus den zwanziger Jahren an moderne Fabrikgebäude. Der Geruch von frisch gefertigten Gummiteilen steigt in die Nase. Die Firma Gebr. Horst Gummiwarenfabrik stellt hier unter anderem Dichtungen, Schläuche und Kabeltüllen her. Rund 60 Mitarbeiter fertigen zum Teil im Drei-Schicht-Betrieb aus Kautschuk hochwertige Gummiartikel für die Automobil- und Elektroindustrie. Produkte, die extremen Temperaturen, Witterungsverhältnissen und aggressiven Substanzen trotzen.

Grünes Gold von der Rolle

Patrick Kuchler nutzt  seine Chance bei Rollrasen Goldbach
 

Hochsommer im Freibad: Im saftigen Grün erstrahlt die Liegewiese. Wo andere von Wassereis und Schwimmreifen träumen, denkt Patrick Kuchler nur an den Job. Der 31jährige verlegt Rollrasen. Von Mitte März bis Ende November ist Saison. In dieser Zeit ist Kuchler oft zehn bis zwölf Stunden auf den Beinen – an sechs Tagen in der Woche. Der Beruf ist anstrengend aber er macht zufrieden.
Vor allem einen, der fast ein Drittel seines Lebens arbeitslos war. Im Lebenslauf des Nidderauers klaffen große Löcher: Nur mit Mühe gelingt ihm der Schulabschluss. Trotz der geförderten Ausbildung zum Gärtner für Zierpflanzen schafft er es nicht, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

Arbeitsvermittlung mit Präzision

Heinrich Beliza ist Facharbeiter in einer CNC-Fertigung
 

Metallisches Kreischen liegt in der Luft. In der Werkshalle verteilt sich ein halbes Dutzend CNC-Maschinen gleichmäßig auf dem Betonflur, jede so groß wie eine Bushaltestelle. Die CNC-Fertigung Karas produziert in Kleinserien präzise Werkstücke aus Metall und Kunststoff; deren Toleranz liegt im Bereich von Hundertstel Millimetern. Einer der Facharbeiter ist Heinrich Beliza. Er hat erst im vergangenen Frühling in dem Rodenbacher Betrieb angefangen – im Alter von sechzig Jahren.